Mittwoch, 11. Dezember 2013

For my love

geschrieben von: Phillip.

Als wir Kinder waren, träumten wir immer von einer eigenen Familie. Gerade als Junge bekommt man von alles Seiten diese "Du musst deine Familie ernähren" Erziehung aufgetischt. Damals war man dieser Verantwortung natürlich nicht nicht bewusst. Als Jugendlicher, mit den ersten Erfahrungen, wollte man von eigener Familie erstmal gar nichts mehr wissen. Das schien alles so weit weg. Man beäugelte die jungen Elternpaar, hatte ein bisschen Respekt, war aber sehr froh, dass man mit 16,17 Jahren noch so sein durfte wie man gerne sein wollte. Meine Oma sagte mal zu mir "Das Leben ist vorbei, wenn du erstmal Kinder hast".

Heute mit 22 Jahren und 2 wunderbaren Söhnen kann ich Oma wieder sprechen. Das Leben hört nicht auf. Das Leben fängt erst richtig an. In der Schulzeit arbeitet man an guten Noten, weil es Mama stolz macht und weil wichtige Prüfungen am Ende über Abitur oder Kein Abitur entscheiden. Man bemüht sich, weil es die Zukunft sicher. Natürlich hat jeder andere Pläne für seine Zukunft. Aber letztendlich ist der Mensch ein Gruppentier. Keiner mag es alleine zu sein, wir alle brauchen Liebe und Geborgenheit, Sicherheit. Nicht nur Finanziell.
Man ackert also um später einmal eine tolle Zukunft zu haben. Dazu gehört eben auch die eigene Familie. Der Zusammenhalt, der Respekt voreinander, das auf einander stolz sein.


Hat man aber Kinder, dann weiß man wofür genau man das alles eigentlich getan hat. Nicht für finanzielle Sicherheit, nicht für den Respekt der anderen oder den Neid. Sondern für dieses eine kleine Wesen. Für ihn. Ich habe 20 Jahre meines Lebens damit verbracht zu reifen und dann für ihn bereit zu sein. Für meinen Sohn. Ich war so dumm und naiv damals zu denken, dass Familie gründen vom Alter abhängig ist. Es fing doch schon auf dem Ultraschall an. Ich konnte sehen, wie er sich bewegt, wie er seine Beine streckt und seine Finger nach der Nabelschnur griffen. Als wir wussten, dass ein Junge wird, habe ich geweint. Mein Stammhalter. Mein Stolz Macher. Bei dem Gedanken, dass er vielleicht mal so wird wie ich wurde mir ganz warm.

Ich hatte plötzlich auf alle Fragen eine Antwort. Bei seiner Namenssuche, dachte ich immer an meine Eltern als sie meinen Namen 3 Wochen vor meiner Geburt. Man macht sich so viele Gedanken und dann kommt doch alles anders. Von meinen Gefühlen bei seiner Geburt muss ich euch gar nichts erzählen. Die meisten von euch haben selber schon eine durchgemacht und wissen wie man sich fühlt. Von den Gefühlen überrumpelt, nur noch am weinen und gleichzeitig begreift man, dass es genau jetzt drauf ankommt. Jetzt beginnt das Leben für das man sich vorher vorbereitet hat. Am Anfang fragt man sich noch, wie es sein kann, dass er noch vor 30 Minuten in Mamas Bauch war und jetzt liegt er auf meiner Brust, krallt sich fest und lüllert sein Revier voll.

Er ist so schnell so groß geworden, du hast dich über Kleinigkeiten gefreut, als wenn es das größte der Welt wäre. Du hast immer nur gelacht, auch wenn ich weinen musste. Du hast meine Tränen getrunken und das Gesicht verzogen, weil die das Salz fremd war. Du hast an Mamas Brust getrunken, bist groß und stark geworden. Niemand durfte länger mit uns kuscheln als du, sonst warst du böse. Du hast es geliebt, wenn ich Mama einen Guten Morgen Kuss gegeben habe, du hast gestrahlt wenn wir beide Mama gekitzelt haben. Ich habe alles dafür getan, dass du glücklich warst.

Ich danke dir mein Schatz, dass du mein Leben so perfekt gemacht hast. Wir beide, deine Mama und natürlich dein kleiner Bruder werden die nächsten Jahrzehnte ein tolles Team sein und für immer Zusammenhalten. Das verspreche ich dir. Mein kleiner Goldschatz, bald wirst du schon 2 Jahre alt.

Ich liebe dich, dein Papa in love ♥

Sonntag, 8. Dezember 2013

Gegen Augsburg kann man mal verlieren, kann man mal verlieren!

Gestern waren wir also wie bekannt gegeben, beim Fußballspiel Hamburger SV gegen den FC Augsburg. Das Spiel war eines der Spiele, von denen man sich mehr erhofft hatte, aber darum soll es in diesem Post gar nicht unbedingt gehen. 

Wir waren nämlich zu dritt da. Jorden, Phillip & Ich. Phillip war schon mal mit Jorden alleine dort. Gegen Hoffenheim, wo wir 5:0 verloren haben :( Damals war es aber noch warm. Aber jetzt mal alles nacheinander.

Um den richtigen Flair des Heimspieles mitzukriegen, sind wir mit der Bahn gefahren. Erst mit unserer Bahn bis zum Hauptbahnhof und von dort mit der S3 zum Stadion. Die zweite Bahn war bereits voll mit Fans, Jorden bisher aber total uninteressiert. Erst auf der Fanmeile, als er die 1,6 Kilometer zu Fuß laufen musste und die anderen Fans anfingen zu singen und zu gröhlen, kam beim jüngsten Stimmung auf. Die drei Buchstaben HSV konnte er mitschreien und das fanden die anderen sehr motivierend weiter zu machen. Es war zu diesem Zeitpunkt schon soo wahnsinnig kalt, dass ich es nicht bereute ihm eine Strumpfhose unter den Schneeanzug angezogen zu haben. Dazu Unterhemd, Pullover und die dicke Winterjacke, Handschuhe, HSV Schal, der ihm viel zu groß war und die neue Mütze. Kind war bestens versorgt. Mama dagegen hatte die Kälte für sich unterschätzt und hatte bereits bei der Eingangskontrolle Eisfüße. 

Als wir dann vor diesem Koloss an Stadion standen, war der kurze plötzlich mehr als fasziniert. So viele Menschen, so laute Musik und alle sangen. Unsere Plätze waren im Familienblock, in der Südkurve direkt hintern Tor. Meine Dauerkarte allerdings befand sich in der Nordkurve. Wir haben spekuliert und gewonnen! Einen Eintritt gespart, Jorden  hat 8 Euro gekostet, Phillip ganze 28 Euro. Die Sicht auf das eigene Tor war grandios, auf das andere eher bescheiden. Das nächste Mal lieber etwas weiter oben! 

Dann war auch schon Anpfiff. Pünktlich um 15.30 Uhr ging es los, gleich mit einer großen Chance für den Gegner, die übrings trotz der weiten Entfernung viele Fans mitgebracht haben.
Die erste Viertelstunde war extrem langweilig, viele Fehlpässe, das meiste spielte sich um die Mittellinie ab. Bis zur 18. Minute, da schoss Augsburg das erste Mal aufs Tor und zack, der Ball war drin. Geil, 1 Tor in Rückstand, das Spiel war gelaufen. 

Jorden gröhlte kräftig mit, aber nur wenn die hinter uns es auch taten. Mir wurde immer kälter, ich fing an zu zittern und hatte echt Panik mir sowas wie ne Blasenentzündung einzufangen :( Jorden, es war kaum zu glauben schlief schwitzend auf dem Rückweg in der Bahn ein. 

Hamburg hat das Spiel 0:1 verloren. Das hätte echt nicht sein gemusst. Man hat deutlich gemerkt, das van der Vaart und Westermann fehlten :( Nächste Woche gegen die Bayern. Da hoffen wir mal und nicht komplett blamieren zu müssen, so wie die Bremer gestern, die 0:7 gegen die Bayern verloren haben :)

Grüße Anna!

Freitag, 6. Dezember 2013

Nikolaus, Alstersurfen & Schneeabenteuer

Einen wunderschönen Guten Morgen ihr lieben :)
Es ist Nikolaus 2013 :) und wie gestern schon berichtet hat der liebe Vermieter und Opa die Schuhe der Kinder voll gemacht. Und nicht nur das. Phillip & Ich waren heute Morgen echt baff, als wir die Mengen an Süßigkeiten und Kleidungsstücken gesehen haben.

Die Kinder hatten je nach Alter Süßigkeiten, Mandarinen, kleine Beißringe und Bausteine in ihren Schuhen. Und oben drauf gab es noch für jeden einen Schlafanzug und für die Eltern einen Rotwein :) Lieber, lieber Schwiegerpapa in Spe ganz herzlichen Dank dafür. Jorden kam aus dem staunen gar nicht mehr raus, Tim hat lange nach seinen Schuhen gesucht und dabei eine tolle Fortbewegungsmöglichkeit entdeckt. Er setzt sich aufrecht hin, hält seine Füße fest und zieht sich mit den Beinen vorwärts, ähnlich wie in der Pampers Werbung. Ich musste dabei sehr lachen, weil es einfach in der Werbung schon so drollig aussieht, aber Tim blubbert dabei noch unverständliche Worte, sodass man einfach darüber lachen muss.

Nachdem die Schuhe in die Wohnung geholt wurden und ausgepackt waren, machte Phillip frühstück. Es kam mir ein bisschen vor wie Sonntag. Wir beide haben wegen dem Sturm keine Uni, ein Freund sagte uns, dass man auf der Alster sogar surfen könnte, die KITA ist geschlossen und deswegen bleibt auch Tom zuhause. Nach dem Frühstück fing es dann an zu schneien. Richtig dicke weiße Flocken. Es dauerte keine 2 Minuten da sagte Jorden: "Mamaaaaaaaaaaaaa, Schnee, Schnee, Schnee" Erst gestern hatten wir eine Wintergeschichte zum einschlafen gelesen, in der es um Schnee geht. Und er hatte das Wort behalten :) *stolz sein*

Jetzt haben wir es Viertel vor 11, die beiden spielen friedlich im Wohnzimmer und ich muss für meine mündliche Zwischenprüfung lernen, die am 13. Dezember stattfindet. Am Freitag den 13. :( Ich bin ja nicht abgergläubisch, aber das hätte man doch echt anders legen können :D Naja, egal müssen wor jetzt durch.

Ob das Fußballspiel am Samstag stattfindet weiß auch noch keiner :( Aber hoffen wir es mal!

Ein schönen Start ins Wochenende euch :)

Donnerstag, 5. Dezember 2013

Wo war der Herbst?, Sturmtief, Nikolaus & Wochenendpläne

Haben wir wirklich schon Dezember? Was haben wir denn im September, Oktober und November gemacht?

Aber es ist tatsächlich schon Dezember! Der letzte Monat im Jahr ist angebrochen. Heute ist schon der 5. Morgen ist Nikolaus und darüber möchte ich euch gerne berichten.

Im Norden geht Momentan ein Sturmtief rum. Hamburg hat es schon erreicht, für heute Abend sind sogar leichte Schneeschauer gemeldet. Auf den Straßen ist viel zu viel los, die Busse und Bahnen sind überfüllt, alle wollen nach Hause ins warme und trockene. Was macht man also mit 2 kleinen Jungs, die nicht auf den Spielplatz dürfen, aber unbedingt beschäftigt werden wollen. Ich wollte basteln, kramte in tausenden Bastelbüchern und fand nichts passendes. Also wurde erstmal mit Papa gekocht und Müll getrennt. Anschließend noch gestaubsaugt, wobei die Jungs mehr auf dem Sauger saßen :) Natürlich wurde dann auch noch die Wohnung ein bisschen geschmückt. Unser Adventskranz steht auf dem Wohnzimmertisch und ich bin sehr froh darüber, dass beide Kinder verstanden haben, dass sie ihn nicht anfassen dürfen. Immer wenn Tim es versucht, schreit Jorden "Nein."

Morgen ist dann bekanntlich Nikolaus und deswegen werden heute Abend die Stiefel geputzt und vor die Tür gestellt. Unser Vermieter (auch Opa genannt) befüllt alle Kinderstiefel die im Hauseingang stehen und morgen früh watscheln dann alle 8 Kinder im Haus in den Flur und haben Kinderstrahleaugen. Tim wird getragen :P
Morgen fallen hier auch überall die Schulen & Kindergärten aus. Unsere KITA ist auch geschloßen und Tims Tagesmutter betreut nur bis 12 Uhr. Das heißt für mich und Phillip Vorlesungen verschieben! :(
Samstag besuchen wir zu dritt mal wieder den Familienblock. Hamburg spielt gegen Augsburg und da wollen wir unbedingt dabei sein. Tim bleibt beim Opa.
Sonntag werden mit diesem tollen Opa dann die ersten Weihnachtsplätzchen gebacken. :)

Was habt ihr so geplant?

Anna

Mittwoch, 4. Dezember 2013

Alles rund ums Fest!

In 20 Tagen ist der Heilige Abend. Der Tag auf den man dich Wochen, wenn nicht sogar Monate drauf vorbeireitet.

In Internet und auf zahlreichen Blogs lauern die typischen Adventskalender, die KITA ist so wunderschön weihnachtlich geschmückt und Jorden kommt jeden Tag mit etwas neuem gebastelten nach Hause. Seine Kunstwerke werden zu einer Collage zusammengestellt und im Wohnzimmer aufgehängt. Jetzt ist er ein ganz stolzer Junge, immer wenn uns jemand besuchen kommt, muss er erstmal sein Urteil zu seinen Kunstwerken abgeben.

Auch den ersten Christstollen haben wir gemeinsam mit Kaffee und Tee gegessen, Marzipan bleibt bei den Kids ein heikles Thema, ich liebe es, Phillip nicht so sehr, mal gucken wie die beiden sich noch entwickeln. Auf dem Weihnachtsmarkt bei uns im schönen Hamburg waren wir natürlich auch schon. Glühwein, Bonbons und Kinderpunsch waren dort ein richtiges Highlight. Es war auch mal wieder eine tolle Gelegenheit die Winterkleidung der Kids zu testen. Die Wahl der richtigen Jacke fiel uns dieses Jahr nämlich echt schwer. Letztendlich haben wir uns für dieses Modell entschieden. klick. Ich bin froh, dass wir früh genug bestellt haben und auch seine Größe richtig geschätzt haben, denn jetzt ist die Jacke schon vergriffen. Tims Jacke ist diese hier klick. Es ist auch insgesamt ein toller Onlineshop, also wenn ihr ihn noch nicht kennt, dann schaut unbedingt vorbei.

Es ging also warm eingepackt mit dicker Jacke, dicken Schuhen, Mütze und Handschuhe und natürlich dem Kinderwagen auf den Weihnachtsmarkt. Er ist besonders schön dieses Jahr, ich weiß auch nicht warum, aber die Stimmung und auch die Temperatur letzte Wochen waren dafür sehr angenehm. Auf dem Rückweg haben wir dann unsere Schuhkartons befüllt mit Kleinigkeiten im Gemeindeamt abgegeben.

Unsere Kirchengemeinde hat sich dieses Jahr was tolles einfallen lassen. Ihr kennt bestimmt alle Weihnachten im Schuhkarton oder? Man befüllt einen Schuhkarton mit kleinen Geschenken für Jungen und Mädchen und schickt diese meistens ins Ausland. Unsere Gemeinde verteilt dieses Jahr die Kartons an bedürftige aus der Nachbarschaft.

Wir befüllten also zwei Kartons mit kleinen Dingen, die sowohl Jungen als auch Mädchen gefallen könnten. Buntstifte, Malblock, ein kleines Federmäppchen, ein paar Magnete zum bauen und jeweils 2 kleine Taschenkinderbücher. Zusammen haben die Kartons einen Wert von ca. 30 Euro, welches es uns aber wert war. So freuen sich andere Kinder, dessen Eltern sie zu Weihnachten nicht reich beschenken können, über unsere Kleinigkeiten. Wir haben dann noch ein selbst gemaltes Bild von Jorden reingelegt.

Anna

Sonntag, 1. Dezember 2013

Tim David - 6 Monate

Du kleiner Strahlemann, ein halbes Jahr bist du heute alt, und 14 Monate bereits in unseren Herzen. Heute ist nicht nur der erste Advent, nein heute ist dein halbjähriger Geburtstag! In einem halben Jahr feiern wir deinen 1. Geburtstag. Wo zum Teufel ist bitte die Zeit geblieben? Ich wollte doch alles genießen, ich habe auch alles genoßen, aber mittlerweile kannst du schon so viele Sachen machen.

Du kannst sitzen, versuchst immer wieder dich durch robben vorwärts zu bewegen, du wirst von deinem Bruder dabei unterstützt. Du bekommst dein Flässchen nur noch zum einschlafen, sonst isst du alles was man dir gibt. Sogar den Brokolie, der von deinem Brüderchen so gehasst wird. Du trinkst ganz viel Fencheltee, hast kaum Bauchschmerzen deswegen. Du machst dir immer zu den passensten Zeiten in die Windel und schreist nur in den seltensten Fällen.

Du schläfst jetzt nicht mehr den ganzen Tag, sondern setzt dich aufrecht hin und beobachtest uns. Du strahlst den ganzen Tag, und wenn du mal schlechte Laune hast, dann schläfst du einfach ein und wenn du aufwachst und dein Bruder sich an dich kuschelt, dann spielst du mit seinen Locken und seinen Fingern.

Du bist ein begeisterter Automitfahrer. Kreischt immer wenn Papa schnell durch Kurven fährt und blabberst du den Tracks im Radio. Abends beim vorlesen hörst du aufmerksam zu und kuschelst dich an Jorden ran :)

Du bist ein richtiges Kuschelbaby mit einem tollen ruhigen Charakter. Und durch dich haben wir mal wieder erfahren, wie wundervoll Geschwisterliebe sein kann ♥

Donnerstag, 28. November 2013

Jorden Lukas- 22 Monate

Mit 22 Monaten kann man/hat man...

.... grinsen wie ein Weltmeister
... dem kleinen Bruder etwas vorsingen und ihn damit zu lachen bringen
... "Ich muss Pipi" sagen
... schon einige Male auf das Töpfchen gehen
... Kuscheln wie ein Weltmeister
...schneller laufen als Mama lieb ist
...schon Erfahrungen mit der Temperatur des Backofens gemacht
...Mama beim wickeln von Tim geholfen
...endlich seinen Namen sagen
...und den vom kleinen Brüderchen auch
...Tim beim krabbeln lernen anfeuern
...immer noch über Papas Niesattacken lachen
...flirtest du immer noch gerne mit deiner Kinderärtzin
....und dem Busfahrer
...hast du Papas Rekord in Fruit Ninja geknackt
...schläfst du manchmal bis zu 8 Stunden durch
...findest du Mittagsschlaf immer noch toll
...lässt du deinen Lieblingskuschelbären von Oma nicht mehr aus den Augen
...nölst du immer noch nicht beim Haare waschen :)
...isst du eigentlich alles was Papa auch isst
....außer Brokolie, der ist immer noch doof

Montag, 25. November 2013

Viele kleine wilde Jungs und deren Mütter

8 kleine Rabauken, 8 dazugehöhrige Mamas und eine Menge Aktion :) Jordens KITA Freund Niklas feiert heute seinen 2. Geburtstag und veranstaltet mit seiner Mama einen richtigen Jungenkindergeburtstag.

Es wurde super leckere Spagetti gekocht, die die kleinen gar nicht zu schätzen wussten und die Hälfte auf dem Bodern verteilt haben, aber den Mamas haben sie darüber umso mehr gefreut. Ich bin etwas später gekommen, weil ich noch in der Uni aufgehalten wurde. Jorden ist direkt nach der KITA mit Niklas Mama mitgefahren. Als ich also den Kopf durch die Haustür steckte wurde ich lautstark mit einem "Mamaaaaaa" begrüßt und durfte dann auch erstmal nicht von seiner Seite weichen.

Als Niklas dann seine riesen Kiste mit Legosteinen rausholte war ich dann auch schon wieder abgeschrieben und die Jungs haben lautstark gebaut. Ab & zu gab es bei einigen Tränchen und es wurde viel rumgeschrien, aber so ist das eben bei so viele Kleinkindern. Auch das alle Jungs um die 2 Jahre alt waren hat es nicht besser gemacht.
Die Legosteine wurden dann aber auch langweilig und so haben wir Mamas mit unseren Jungs dann Kartoffeldruck gemacht, Jorden konnte damit leider nicht viel anfangen und somit habe ich sein Shirt bedruckt und beschriftet, welches er danach unbedingt anziehen musste. Danach sind wir alle spazieren gegangen, da es aber total kalt war, blieb es bei einem sehr kurzen Spaziergang.

Ganz am Ende wurden dann kleine Schlickertüten verteilt und dann ging es auch schon nach Hause. Es war eine kurze Party, aber vollkommen ausreichen für unseren Rabauken. Jorden war keine 5 Minuten bei Papa auf dem Arm da ist er eingeschlafen :)

Ich habe mich toll inspierieren lassen und möchte auch Jorden einen tollen 2. Geburtstag bieten, nachdem der erste ein bisschen in die Hose gegangen ist! :(

Irgendwelche Tipps oder Vorschläge?
Anna

Sonntag, 24. November 2013

(Kinder)- Sicherheit im Auto

Heute möchte ich mit euch über ein sehr kritisches, aber wichtiges Thema sprechen. Ich habe noch keine Ahnung wie lang dieser Artikel wird, also lehnt euch zurück und hinterlasst bitte eure Meinung als Kommentar oder auch als betroffene Familie als Post auf dem Blog!

27 EU Länder haben ein neues Gesetz verabschiedet. Künftig müssen alle Babys und Kleinkinder bis 15 Monate in einem rückwärts gerichteten Autositz sitzen. Das war bisher nicht so. Bisher durfte man ab 9kg in den Vorwärtsgerichteten Sitz wechseln.
Jorden hatte die neun Kilo bereits nach 9 Monaten überschritten und sitzt bis heute in einem Reboarder, also einem rückwärts gerichteten Kinderautositz.  Tim mit seinen fast 6 Monaten wiegt auch schon 8kg.
Für ihn gilt also dieses Gesetz. Ganz abgesehen davon, dass wir ihn sowieso in einen Reaboarder fahren würden.

Experten meinen, dass dies nur ein geringfügiger Fortschritt wäre. Um den Kindern wirklich mehr Sicherheit im Auto bieten zu können, müssten sie noch länger rückwärts fahren. Sie sagen, Kinder bis 2 Jahre müssen, Kinder bis 3,5 sollten und Kinder bis 5 könnten in einem rückwärts gerichteten Autositz befördert werden.

Reaboarder sind außerdem um einiges teurer und komplizierter in der Anwendung. Nicht alle Sitze lassen sich in allen Autos anbringen und auch nicht einfach mal so in ein fremdes Auto umsatteln. Und das schlimmste ist, nicht alle Babymärkte führen diese Sitze. Babymark.de hat 30 im Angebot. Der günstigste kostet immer noch 270 Euro. Natürlich sollten man die Sicherheit achten und sie ist auch unglaublich wichtig und es ist ja auch eine langfristige Investition, aber wenn man mehrere Kinder in diesem Alter hat oder alle Kinder in einem Sitz beförden möchte muss man dieses Geld auch erstmal aufbringen.

Wann wir mit Jorden wieder vorwärts fahren, können wir noch gar nicht so genau sagen. Er ist für sein Alter ziemlich groß & schwer und macht während der Autofahrten auch kein großes Theater. Wir wollen uns mit dem umsatteln aber noch Zeit lassen und uns auf jeden Fall von Experten in Fachmärtken beraten lassen. Bei Neuigkeiten melden wir uns dann :)

Anna

Freitag, 22. November 2013

Neuigkeiten von Familie Trallala

Wir sind wieder im Lande! Pünktlich zum Wochenende ging es auch dem größten von uns wieder besser.

  • Die letzten 1,5 Wochen war strikte Bettruhe angesagt. Uni, KITA & Tagesmutter alles war verboten. Erlaubt war aber ganz viel trinken, kuscheln und vorlesen. Nach 10 Tagen Bettruhe beginnt unser Alltag jetzt mit dem Wochenende :)
  • Wir hatten übrings die Grippe, bis auf Tim, der hatte "nur" ne kleine Kolik. Die ist jetzt aber auch überstanden! Zum Glück. Gerade die Nächte waren fast nicht zu überstehen, nur zu zweit haben wir es einigermaßen gemeistert. 
  • Die versprochenen Artikel von zwei Wochen lade ich euch in den nächsten Tagen hoch. Ich mache diesbezüglich lieber keine weiteren Versprechungen, nachher kann ich sie wieder nicht einhalten.
  • Es gibt aber auf jeden Fall noch News zum neuen Kleinkindschwimmkurs und ein Post zum Tanzkurs, den Phillip & ich jetzt machen.Morgen reist mein kleiner Bruder wieder nach Köln, sein Praktikum ist nun vorbei und Dienstag hat er Geburtstag. Sweet sixteen! 
  • Außerdem habe ich beim durchsuchen neuer Blogs (http://laura-whr.blogspot.de/) die alte verloren gegangene Funktion vom Google Friend Connect wieder gefunden. Ihr könnt uns jetzt also wieder folgen, so wie früher :) Ist das nicht toll! Falls ihr sie sucht und nicht wieder findet, dann schaut doch mal bei "weitere" bei dem Gadget Katalog.
Ihr hört wieder von uns :)

Dienstag, 19. November 2013

Mittwoch, 13. November 2013

Vorsorgeuntersuchung U5

Heute stand Tims Vorsorgeuntersuchung an. Die U5. Wir hatten um 10.30 Uhr einen Termin beim Kinderarzt und mussten erstmal 2 Stunden im Wartezimmer verbringen. Das ist echt so schrecklich, vor allem wenn man ein Baby bei sich hat. Ist doch klar dass er genervt war als wir dann endlich dran waren. Zumal ich auch noch eine wichtige Vorlesung in der Uni deswegen verpasst habe. Aber was macht man nicht alles für seine Kinder!

Baby Tim war also sehr genervt und auch der Arzt hatte schon mal bessere Laune. Er entschuldigte sich für die lange Wartezeit und begann dann total monoton seine Arbeit.

Tim liegt bei allen Sachen im guten Mittelfeld, Gewicht und Größe sind auch passend und über die zwei Zähnchen ist man auch ganz stolz. Er kann jetzt sitzen und wird auch bald krabbeln, die ersten Versuche wurden heute gemacht.

U5
5 Monate, 1 Woche & 5 Tage alt.
70 cm
8 kg

Ein kleiner Wonneproppen eben :) Aber er hat echt ordentlich an Gewicht zugelegt.

P.S. Morgen gibt es ein super leckeres Rezept hier auf dem Blog!
P.P.S. Habt ihr schon vom neuen Gesetzt bezüglich der Kindersicherheit im Auto gehört? Mehr dazu am Freitag! 
Samstag gibt es dann den zweiten Teil der Taufe.

Anna

Dienstag, 12. November 2013

Eine Geschichte über die Mutterliebe #1

Mama. Ein Wort, vier Buchstaben und unzählige Bedeutungen.

Bevor man Mama wird, ist man eine Frau. Eine Frau, die einen Mann liebt und sich mit diesem Mann vorstellen könnte eine Familie zu gründen! 
Um eine Familie zu gründen müssen Mann und Frau Sex haben, wenn sie sich lieben, ehren und akzeptieren. Um eine Mama zu werden muss man also kein Staatsexam hinlegen, man muss keine Prüfungen bestehen und sich auch nicht andersweitig von jemanden prüfen lassen. Mama werden ist also ganz leicht. 

9 Monate hat man Zeit sich intensiv auf das Mama werden vorzubereiten. Manchmal nur sechs Minuten um es sich anders zu überlegen. Wenn man Mama werden möchte, sollte man sich einiges klar machen. Mama ist man nicht nur für ein paar Monate oder Jahre. Mama ist man sein ganzes Leben. Man ist das ganze Leben eine Frau und eine Tochter und irgendwann dann eben Mama. Ehefrau kommt noch hinzu, aber welche Liebe hält schon ein Leben lang?

Die Mutterliebe. Die Liebe zum eigenen Kind und zu der Mama, die hält doch ewig oder? Dieses Gefühl von Anfang an geliebt zu werden, ohne dass man überhaupt weiß wie der andere aussieht, das ist doch Liebe? Es fängt doch schon beim Sex an. Wenn man "fertig" ist und anschließend darüber nachdenkt, dass bei so einem Akt der Liebe ein neues Leben enstehen kann, dass man etwas neues geschaffen hat. Ein Leben, welches die Welt verändert, es könnte vielleicht mal etwas wichtiges erfinden, ein toller Sportler werden oder die Welt ein Stückchen besser machen. Überhaupt ist ein Kind ein Zeichen von purer Liebe, es ensteht beim Sex. Sex hat man nur wenn man sich liebt, sich ehrt, sich vertraut. Man überlässt dem Partner ein Stück vom eigenen Körper, na wenn das mal kein Vertrauen ist. Das der Akt der Liebe gerne auch für anderes missbraucht wird, steht hier nicht zur Debatte.

Dann geht die Geschichte der Mutterliebe weiter, über den positiven Schwangerschaftstest bis zum ersten Herzschlag. Jedes Mal musste ich weinen. Ein zweiter Herzschlag neben meinem eigenen. Ein Herzschlag der viel schneller ist, viel intensiver und das Pünktchen Leben am leben hält. Aus einer Eizelle und einer einzelner Samenzelle entstanden, schlägt es nun vor sich hin. 80, 90 vielleicht 100 Jahre lang. Mit der Zeit erkennt man Konturen. Das Pünktchen wird plötzlich menschlich. Der Kopf ist zusehen, die Arme, die Beine. Und immer wieder muss man begreifen wie soetwas passieren kann. Wie kann aus einem nichts plötzlich so etwas wunderbares werden. Es ist einfach plötzlich da. Wir Erwachsenen wissen, wie es dort hin gekommen soll, aber ein Kind kann das nicht verstehen, selbst wenn man ihm erklärt wie es geht. 

Das Kind wächst und gedeiht und man hat es schon fest ins Herz geschloßen. Obwohl man es noch nie gesehen oder gefühlt hat. Eben Liebe auf den ersten Herzschlag. Es sorgt für einen dicken Bauch und lässt bald alle wissen, dass es seine Mama immer stolz machen wird. Die Natur hat dafür gesorgt, dass die sensibleren Menschen die Kinder bekommen. Die Frauen! Für mich persönlich ist man schon in der Schwangerschaft Mama. Man liebt, man ist stolz, passt auf, man fürsorgt. 

Und dann kommt die Geburt. Schmerzhaft, langwirig und zum Schluß ist man der glücklichste Mensch auf Erden. Man sagt immer alle Schmerzen seien vergessen, aber das stimmt nicht. Sie sind nur verziehen, denn wer möchte denn die Schmerzen vergessen mit denen man zum glücklichsten Menschen der Welt geworden ist.
Das kleine Bündel leben, welches du vor neun Monaten noch auf einem Ultraschallbild gesehen hast ist nun da. Jetzt bist du eine aktive Mama.

Und du liebst immer noch. Egal ob dein Kind männlich, weiblich oder beides ist. Ob es gesund, krank, blind, taub oder sogar tot ist. Du liebst es nicht wahr? Du richtest dein Leben nun nach einem schreienden 50 cm großem Bündel Leben. Es bestimmt deinen Alltag, deinen Lebenstyl und dein Verhalten. Du bist vorsichtiger geworden, hast mehr Angst als vorher. Wenn es dich das erste Mal anlächelt oder Mama sagt, das erste mal alleine aus seinem Becher trinken kann, laufen kann, dir einen Kuss gibt und bis über beide Ohren strahlt. Dann könntest du doch platzen vor Glück oder?

Fortsetzung folgt demnächst

Montag, 11. November 2013

Die Taufe: Kirchenteil

Ihr glaubt gar nicht wie wunderschön es war. Wir haben so viel geweint, so viel gelacht und so viel gedrückt wie an keinem anderen Tag. Die Taufe unserer Jungs war ein wundervolles Ereignis, was auf vielen Videos, Fotos und Eindrücken festgehalten wurde. Heute erzähle ich euch die Geschichte von den beiden kleinen Rabauken, die keinen schöneren Tauftag hätten haben können.

Sonntag, 10. November 2013 Morgens 7.30 Uhr
Mein Bruder und Phillip machen Frühstück während ich die Jungs wecke!!, ja sie haben wirklich noch tief und fest geschlummert. Jorden war sofort wach als ich ihm durch die Haare fuhr und Tim musste erstmal seinen Ärger Luft machen, indem er alle Kuschelversuche meinerseits ignorierte. Anschließend gab es Frühstück. Um 10.00Uhr sind wir dann zum Konditoren gefahren, haben sie Torte abgeholt und sie in den Saal gebracht, wo wir nach der Kirche essen wollten. Dort warteten dann die netten Frauen, die uns bedienen sollten und nahmen uns alles ab. Jorden testete in der Zeit das Rednerpult auf seine Funktionen und Tim schlief mal wieder auf Papas Arm ein.
Dann gingen wir wieder nach Hause und gingen den Plan nochmals durch als plötzlich etwas passierte. Jorden watschelte zu seinem Bruder, der ganz gechillt auf seiner Spieldecke lag und zog ihn zu sich hoch. Das macht er öfter und immer öfter landen solche Dinge mit einer Verschleppung ins Bad. Diesmal ahnte Timi aber was los war und wehrte sich indem er sich ganz schwer machte, Jorden konnte ihn nicht halten und lies ihn los. Baby Tim fiel auf seinen Windelpopo und blieb sitzen! Er saß. Total frei und ohne fremde Hilfe. Jorden sah es zuerst, klatschte, Tim klatschte mit und beiden fingen an zu lachen :) Wir haben das gar nicht so mitbekommen, denn wenn beide Kinder lachen kann ja nicht so viel passiert sein, aber mein kleiner Bruder hat es genau gesehen. Tim ist begeistert von seiner neuen Sitzposition und hat es danach immer wieder alleine versucht und es hat immer öfter geklappt. Unser Baby hat also heute das sitzen gelernt :) Jippi Er ist heute 5 Monate, 1 Woche und 2 Tage alt :) Meinen Herzlichen Glückwunsch ♥

Zum Mittag gab es nichts großes, Tim hat seine Flasche bekommen, Jorden etwas Kartoffelpüree und Möhren und wir haben uns Brötchen gemacht. Um 12.00 Uhr ist Phillip mit meinem kleinen Bruder dann in die Kirche gefahren um schmücken zu helfen und alle Sitzplatzschilder richtig zu sortieren. Währendessen kam dann meine Mama mit meinem Stiefvater und Baby Juliane, die seit Freitag zuhause ist und ordentlich zugenommen hat :) Normalgewicht hat sie noch nicht ganz, aber die Ärzte fanden es unbedenklich sie zu entlassen. Meine Mutter strahlte vor Freude und auch Tim war mehr als fasziniert von seiner Tante. Jorden war alles ein bisschen unheimlich, er kennt die Wohnung nicht so voll.
Wir verfrachteten die Kinder dann in ihre Taufkleider und auch uns zogen wir an :D Und machten uns auf den Weg in die Kirche. Dort wurden dann schnell die anderen begrüßt, wir hatten nicht mehr viel Zeit, waren spät dran.

Die Kirche war wundervoll dekoriert. An einem Beamer wurden Fotos der 6 Taufkinder gezeigt und alles war sehr schön aber schlicht in weiß und gold gehalten. Wir trafen uns noch mit unserem Fotografen, sprachen sie letzten Details ab und setzten uns dann auf unsere Plätze. Pünktlich um 14 Uhr begann der Gottesdienst mit einem Orgelspiel. Der Pfarrer hielt zunächst eine Rede, über die Taufe, den Sinn einer Taufe und erzählte auch etwas zu den einzelnen Kindern.
Das erste Taufkind war ein kleines Mädchen mit einer riesigen Verwandtschaft und einem Traum aus einem Taufkleid ich bin aus dem Schwärmen gar nicht mehr rausgekommen. Jorden und Tim haben sich übrings den ganzen Gottesdienst ziemlich vorbildlich genommen, erst zum Schluß wurd es dem großen ein bisschen langweilig. Dann waren auch schon wir dran.

Zuerst Baby Tim. Phillip, Jorden, Robin, Sinka und Ich gingen mit ihm zur Taufschlae dort wurden wir nochmal gefragt ob wir wirklich taufen lassen wollen. Wir bejahten das ganze und während er das Wasser über den Kopf bekam, verzog er das Gesicht, knurrte leise und schlief dann ein :D Tims Taufspruch lautet:

"Alle eure Dinge lasset in der Liebe geschehen" 1. Kor 16, 14

Er bekam den Segen Gottes und dann hielten seine Paten Robin und Sinka eine total Herzzerreißende Rede. Ich musste wirklich weinen und sogar mein Herzmann hatte Pippi in den Augen, (würde er aber niemals zugeben) Tim schlief immer noch :D

Dann war Jorden dran, er sah in seinem Anzug richtig schick aus und ich fand es jetzt auch mehr als passend für so einen Anlass. Tim drückte ich meiner Schwägerin in die Arme und dann bekam auch Jorden seinen Segen. Jordens Taufspruch lautet:

"Lasset uns nicht lieben mit Worten, sondern mit der Tat und mit der Wahrheit" 1. Joh 3, 18

Auch Daniel und Bella hielten eine kleine Rede, sie war auch schön uns sehr individuell auch weil Jorden dirket vor dem Rednerpult stand, zuhörte und sogar auf seine Sprache kommentierte. Bella erwartet ihr erstes Baby im März und von ihrem Bauch ist Jorden ganz fasziniert :) Auch die Taufkerzen der beiden sind wundervoll von ihren Paten gestaltet worden. Wir haben diese Aufgabe an die beiden abgegeben, weil damit jedes Kind von seinen Paten ein Errinerungsstück hat, was über das sonstige hinausgeht.

Teil 2 folgt die nächsten Tage.

Samstag, 9. November 2013

Vorbereitungen!

Wie ihr vielleicht wisst, steht morgen die Taufe von unseren beiden Zwergen an. Deswegen ist es hier auf momentan so still. Ab Montag geht aber alles wieder seinen gewohnten Lauf :)

Bis dahin
Anna

Dienstag, 5. November 2013

Die Sache mit dem Taufkleid

ist schwerer als wir dachten. Nun ist es zur Taufe nun mal so, dass auch Jungen das sogenannte Taufkleid tragen. Für Tim war das alles auch nicht schwer, denn in seinem Alter getauft zu werden ist ja eigentlich noch normal. Wir haben uns deshalb für ein weißes, schlichtes Kleid mit einer blauen Schleife entschieden Kostenpunkt ca. 25 Euro!

Wir haben es ihm vorher angezogen und er sah goldig aus und hat sich auch nicht sichtlich unwohl gefühlt. Das er noch nicht krabbeln, aber sehr bald sitzen kann lässt es noch toller aussehen :) Ich würde euch ja echt zu gerne Bilder zeigen, aber nein lassen wir das lieber!

Für Jorden ein geeignetes Outfit zu finden war da schon schwerer. Was zieht man dem Jungen denn an? Auch so ein Kleid, gab es aber nicht in seiner Größe und sah wenn er durch die Gegen gelaufen ist auch total doof aus :( Er ist ständig gestolpert und hat gemeckert. Einen Anzug für Kleinkinder wurde uns von der sehr freundlichen Verkäuferin empfohlen, ohne Krawatte damit niemand auf dummer Gedanken kommt. Also haben wir sowas anprobiert. Jorden fand das anziehen total doof, lag aber daran das Mama nicht wusste wie man so kleine Hemdknöpfe zuknöpft. Als wir nach einer halben Ewigkeit fertig waren fand er sein Spiegelbild aber toll, Opa sieht auch immer so aus wenn er uns besuchen kommt. Dann haben wir ein bisschen überlegt und geschaut was an dem Tag alles auf Jorden (und sein Outfit) zukommt. Am Anfang muss er viel still sitzen, dann muss er ein Weilchen stehen, weil erst Tims Taufe ist und dann wird er vom starken Papa über die Taufschüßel gehalten. Ich kann mich mit dem Gedanken nicht anfreunden das er ein Hemd und eine schwarze Hose trägt, das passt einfach nicht zu einem Taufjungen, aber er passt auch in kein Kleid und das sieht ja wie gesagt auch doof aus.

Mama ist mit der Wahl des Outfits nicht 100% zufrieden. Vielleicht ändert sich dies im Laufe der Veranstaltung. Mein Outfit steht allerdings (schon seit Wochen) Papa gefällt alles, er hat andere Bedenken, dass wir irgendwas in der Planung vergessen haben oder dass das Essen nicht schmeckt, ich meine das wäre ja furchtbar :D

Also haben wir uns eine Checkliste rausgesucht und alle Punkte abgehakt.

Kirche:
  • Treffen mit den anderen Tauffamilien vereinbaren um die Kirchendeko zu besprechen
  • Sitzordnung in der Kirche festlegen
  • Outfits für die ganze Familie
  • Wollen die Paten noch eine Rede halten?
  • Kerze machen lassen, Kerzenständer kaufen
  • Brauchen/Wollen wir einen Fotografen, der nur speziell unsere Kinder fotografiert?
  • Kleines Geschenk für den Pfarrer
  • Taufspruch

Nach der Kirche:

  • Raum für die Feier nach dem Gottesdienst mieten, Essen bestellen evt. Probeessen. 
  • Tauftorte beim Lieblingskonditor bestellen und am Tauftag abholen
  • Sitzordnung im Essensraum festlegen
  • Genug Spielmöglichkeiten für die Kinder besorgen
  • Musik? Spiele? singen?
  • Wie kommen die Gäste wieder nach Hause?
  • Schlafmöglichkeiten für die kleinen
Auf dieser Liste fehlen bestimmt noch einige Punkte, aber das werden wir dann sehen. Wir haben uns für einen Fotografen entschieden, weil wir dann alle selber uns auf die Taufe konzentrieren können und nicht einer immer Fotos machen muss. Außerdem sind auf den Bildern dann auch wirklich alle drauf.

Liebste Grüße
Anna

Montag, 4. November 2013

Zwischen den Stühlen

Die nächsten drei Wochen werden wohl sehr besonders, denn mein kleiner Bruder wohnt ja bei uns. Ich schreibe diesen Post vom Tablet aus, also bitte verzeiht mir Rechtschreibfehler´.

Meine Mutter vertraut mir meinen Bruder an. Das ist ein Zeichen von großer Verantwortung. Nun ist Kai fast 16 Jahre alt, aber gerade das Alter ist ja besonders schwierig, deswegen hatten wir bereits heute die erste Diskussion. Es ging um das Thema, dass er am Wochenende gerne seine Freundin einladen würde eigentlich Hab ich nichts dagegen, ich mag sie, aber ich trau den beiden nicht so was die Abendplanung angeht. Köln ist auch eine Großstadt, aber das Hamburger Nachtleben nochmal eine ganz andere Nummer.

Ich werde mich mit Mama kurzschliessen und dann eine Entscheidung fallen. Ich vertraue ihm schon, wir Geschwister müssen ja auch zusammen halten, aber man muss auch wissen wo die Grenzen sind. Vor allem mit 16Jahren. Phillip sieht das ganze ein bisschen entspannter. Männer eben!

Das Praktikum gefällt ihm sehr gut und das ist doch schon mal ein gutes Zeichen. Auch was Kinderbespassung angeht ist auf ihn verlass. Jorden will ihn morgens gar ńcht verabschieden, so sehr hängt er an ihm.

Morgen melde ich mich wieder mit einem ausführlichere Post

Anna

Sonntag, 3. November 2013

Familientagebuch #2

Nach dem gestrigen traurigen Tag war heute wieder Alltag angesagt. Die Wohnung musste auf Vordermann gebracht werden, weil wir am Nachmittag besuch erwarteten und zwar nicht irgendeinen Besuch :)

Die beiden Jungs haben fleißig mitgeholfen, so wie sie es eben können. Tim, indem er nicht rummault sondern einfach nur da liegt und mit der Rassel spielt und Jorden, indem er Fenster putzt, Wäsche sortiert und Animateur für Timchen spielte. Wir sind schnell vorangekommen und hatten damit sogar noch was vom Vormittag uns konnten spazieren gehen.

Mittag haben wir in einem der besten italienischen Restaurants in Hamburg gegessen. Ich hatte einfach keine Lust zu kochen und Jorden hat sich mit Papa seine erste Pizza geteilt.

Gegen 14 Uhr stand dann der Besuch vor der Tür. Es war mein kleiner Bruder. Kai wird die nächsten drei Wochen ein Schülerpraktikum in Hamburg machen und in der Zeit bei uns wohnen. Er hat sein Fahrrad mitgebracht, mit dem er dann jeden Tag zur Arbeit fährt. Jorden wird es freuen, denn die beiden werden sich ein Zimmer teilen und haben sich auch richtig lange nicht mehr gesehen. Am 26. November, seinem 16. Geburtstag wird er dann wird er dann wieder zurück nach Köln fahren und wir zusammen mit ihm! Am 28.11 wird nämlich mein Patenkind 1 Jahr alt, das muss natürlich auch gefeiert werden. In die Uni gehen wir die Woche nicht. Es sind eh nur unwichtigere Vorlesungen, den Inhalt werden wir uns im Internet erlesen :)

Das wars auch schon wieder von uns. Wir werden jetzt gleich in die Stadt fahren, auf den Herbstdom :) Liebe Grüße

Anna

Samstag, 2. November 2013

Wer nicht känpft, hat schon verloren

Wenn du immer und immer wieder auf die Schnauze fliegst, lernst du nicht nur wie es sich anfühlt zu verlieren, sondern auch wie man wieder aufsteht. Wenn es aber immer wieder Rückschläge gibt und das Zeitfenster zum aufstehen immer kleiner wird dann wird es auch irgendwann die Motivation vernichten.

Dabei ist die Motivation, dass was wir jeden Tage brauchen um aufzustehen. Mach den Tag zu deinem besten, dabei kann man froh sein, wenn er nicht schlechter als der gestrige war. Die Narben bluten, die blauen Flecke sind kaum noch zu übersehen, der nächste Rückschlag kommt direkt auf dich zu trifft dich mit voller Wucht und schleudert dich gewaltig nach hinten. Dann sagen sie immer "steh auf" Du sollst weitermachen, die nicht unterkriegen lassen immer nur nach vorne schauen Tunnelblick, blende alles unwichtige aus. Konzentriere dich, hole aus, nimm die Beine in die Hand und laufe, laufe deinem Gegner entgegen. Hole tief Luft, schließe deine Augen. Konzentriere dich! Fokussiere dein Blick. Und dann kurz vor dem Ziel hole aus und sei der Sieger! Doch selbst dann geht es schief. Man hat sich nicht genug konzentriert, man war nicht bei der Sache, man ist nicht schnell genug gelaufen. Das nächste Mal muss man es noch mal probieren, denn aufgeben ist nichts für dich! Aufgeben werden die anderen. Irgendwann werden die anderen auf die Schnauze fallen, irgendwann werde die anderen die blauen Flecke und die Narben sammeln und dann wirst du der Sieger sein. Du ganz allein. Und bis es soweit ist brauchst du jeden Motivationsschub um morgens aufzustehen. Vielleicht hast du ihn schon gefunden. Der Grund warum du jeden Tag aufstehst, vielleicht suchst du ihn noch und die Suche danach motiviert dich! Oder du bist die Motivation für jemanden den Kopf nicht hängen zu lassen. Du kannst ihn nicht im Stich lassen du musst für ihn und vor allem für dich kämpfen. KÄMPFEN! Einen Kampf kann man verlieren, logisch. Aber du musst es versuchen.

Die Motivation darf dich auf keinen Fall verlassen, sonst bist du geliefert. Dann hat dich dein Gegner voll im Griff. Dann bist du der Ball und dein Leben der Fc Bayern München, dein zuhause das Stadion und die Fans deine Feinde! Das darfst du niemals zulassen. Also wird gekämpft, aber um was eigentlich? Die anderen sind dir meilenweit voraus, sie haben dich längst vergessen! Du musst Anlauf nehmen, dich wieder konzentrieren und vor allem niemals, aber auch wirklich niemals aufgeben, denn wer aufgibt hat schon verloren.

Stell dir vor dein Leben ist ein Straßennetz und Ziel ist es natürlich für jeden auf einer sauber geterten Straße zu fahren. Die Autobahn, dass sind die Überflieger. Menschen denen Talente in die Wiege gelegt wurden, die dazu getrimmt worden sind gut zu sein und immer Bestleistung abzuliefern. Dann haben wir noch die Bundesstraße, diese Menschen versuchen es erst ganz normal und erarbeiten sich ihre Leistungen von selber. Dabei werden sie unterstützt von Vereinen, Eltern, Sponsoren. Und dann gibt es noch den Feldweg. Ein schmaler dünner Weg, auf dem leicht daneben treten kann! Auf dem man viele Fehler macht und diese Fehler sofort im Bode sehen kann. Auf einem schmalen Feldweg wird nicht gerannt, da wir gegangen. Langsam und kontrolliert, immer mit dem Blick auf den Boden. Wenn du nach vorne schaust riskierst du einen schwerwiegenden Fehler, drehst du dich um und schaust zurück könntest du stolpern und hinfallen. Also gehst du langsam und schaust auf den Boden. Andere überholen die auf der Autobahn und Bundestraße, aber die interessieren dich plötzlich gar nicht mehr, denn du hast deinen Rhythmus gefunden. Du balancierst jetzt, probierst eine schnellere Gangart aus, fällst hin. Stehst wieder auf und machst weiter. Du bist auf dich ganz allein gestellt. Recht und Links stört dich keiner. Du bist der letzte, hast niemanden mehr hinter dir. Trotzdem machst du keine Pause, gehst immer weiter und weiter.
Jetzt richtest du dich auf, bleibst kurz stehen, atmest und lässt deine Erfahrungen kommen. Dann beginnst du zu joggen! Erst ganz langsam und dann immer schneller. Bis es zum laufen wird. Irgendwann wenn du den Boden genug kennst, weißt wie deine Schuhe sich mit dem Boden verbinden, weißt wie deine Kondition aussieht und weißt wie  deine Muskeln Aufprallungen abwehren. Erst dann sprintest du! Jetzt gibt es kein zurück mehr, jetzt startest du deine Aufholjagt. Auch wenn sie so unglaublich weit weg sind, irgendwann holst du sie ein.

Und plötzlich siehst du sie. Die Menschen die dir all das Leid in deinem Leben angetan haben. Sie stehen am Straßenrand und haben einen Platten! Du könntest hingehen und fragen ob die Hilfe brauchen, das wäre sehr sozial und vielleicht haben sie auch eine zweite Chance verdient, aber wenn du dir wirklich sicher bist dann rennst du einfach an ihnen vorbei und winkst! Deine Schuhe sind geschnürrt, deine Kondition ist top! Du hast Lebenserfahrung gesammelt, die all den anderen fehlt! Sie wollten dich am Boden sehen, jetzt liegen sie am Boden, betteln womöglich noch um deine Hilfe!

Geh deinen Weg, denn er auch er führt irgendwann ans Ziel. Wir werden dich wahnsinnig vermissen und hoffen sehr, dass es dir gut geht. Da wo du jetzt bist :) Du hast in deinem Leben so viel Scheiße erleben müssen und dabei nie die Motivation zum Leben vergessen und dafür danken wir dir vom ganzen Herzen. Du bist der Grund warum wir alle hier sind. Warum wir so sind wie wir sind. Wir werden dich immer im Herzen tragen und jede freie Minute an dich denken! Weil du es wert bist. Weil du für viele Familienmitglieder ein großes Vorbild bist!

Heiner Koch
* 05.01.1934 in Köln + 02.11.2013 in Köln

Es trauern deine Ehefrau, deine  Kinder, Enkelkinder und Urenkel um eine Person die uns alle inspiriert hat. :)

Danke für die wundervollen Momente Opa ♥
In Liebe deine Anna

Freitag, 1. November 2013

Tim David - 5 Monate

Unser kleinster ist 5 Monate alt! Bald schon ein halbes Jahr und in den letzten Wochen hat sich bei ihm einiges getan.

Ernährung:
Du bekommst zum größten Teil immer noch die gute alte Flässchennahrung. Langsam wird es die aber zu doof, denn beim füttern kann man gar nicht mehr so gut beobachten was der große Bruder so macht. Wir haben es also auch schon mal mit selbsgemachtem Brei versucht, oder Suppe. Allerdings ist die Tatsache dass du noch nicht ganz sitzen kannst nicht gerade eine gute Hilfe. Wir wissen immer noch nicht wie viel Brei du wirklich in dir behälst und füttern deswegen noch mit der Flasche nach. Aber du bist sehr interessiert an Jordens Essen, du nimmst ein Brötchen von ihm in die Hand, lutscht dran und gibst es ihm dann wieder. Du hast es tatsächlich noch nie auf den Boden geworfen. Wir bleiben dran und ab dem 1. Dezember fangen wir dann mit einem Ernährungsprojekt an, dass ich euch vorher aber noch detalliert vorstellen werde.

Schlaf:
Du bist immer noch eine totale Schlafmaus, du schläfst immer dort, wo man dich hinlegt wenn du müde bist. Abends bringen wir dich mit einer Flasche Babytee ins Bett so gegen 19 Uhr. Um 23 Uhr wecke ich dich dann für deinen Mitternachtssnack. Dann wird weiter geschlafen bis maximal 7 Uhr. Dann müssen wir in der Woche nämlich alle frühstücken, damit Mama und Papa noch pünktlich in die UNI kommen. Bei der Tagesmutter brauchst du alle 3 Stunden ein kleines Nickerchen, aber du schläfst ja überall ein. In deinem MaxiCosie, im Arm der Tagesmutter und sogar mitten im Spielland der älteren Kinder. Mittagsschlaf ist bei der Tagesmutter immer von 11.30 bis 12.30. Du pennst aber meistens länger! Nachmittags wird nicht so viel geschlafen, da ist dein großer Bruder dein bester Spielkamerad, da hat man keine Zeit zum schlafen.

Aussehen:
2 kleine Zähnchen hast du und der dritte dauert wohl auch nicht mehr lange denn du sabberst wie kein anderer :) Deine Haare werden immer dunkler, sie sind aktuell dunkelbraun. Deine Augen sind und bleiben wohl blau. Genau wie bei Jorden!

Das magst du:

  • Deinen Bruder und wie er dich unterhält und verschleppt. Stichwort Badewanne
  • Kuscheln mit Papa, Mama, Jorden und auch der Tagesmutter
  • Deinen Schnuller, wenn er nicht da ist wirst du sauer
  • Gute Nacht Geschichten, dabei kann man sich so schön an Jorden kuscheln
  • baden. Am liebsten mit Papa.
Das magst du gar nicht:
  • gewickelt werden. Schreien tust du zwar nicht, aber ich merke immer wieder das es schöneres gibt als gewickelt zu werden. Außer Jorden spielt den Animateur, dann gehts!
  • Jordes Wutanfälle, dann wirst du immer ganz still und fängst leise an zu weinen.
Du kannst:
  • Auf den Bauch drehen und dich dann wieder zurückdrehen! Klappt super!
  • Du machst erste Krabbelversuche, kommst aber noch nicht vorwärts
sitzen kann er wie gesagt noch nicht, aber er hält sich auf dem Arm schon fest und hat einen geraden Rücken. Wird also nicht mehr lange dauern.

Tim in Zahlen gibt es dann am 13.11. Da haben wir nämlich U5 :P